Dr. Iwan Nantschev

Kurarzt

Nach Vorlage des Kurarztscheines kann ich für Sie einen individuellen Behandlungsplan für ihren Kuraufenthalt in Bad Wiessee festlegen.

Bitte um Terminvereinbarung unter (08022) 673 933 0 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vorsorge und Rehabilitation

Eine Kur ist ein auf die Gesundheit ausgerichteter Aufenthalt in einem der deutschen Heilbäder und Kurorte. Die Kur umfasst ein breites Spektrum von Therapieverfahren, die je nach Schwere des Krankheitszustandes differenziert zur Vorsorge, Rehabilitation bzw. Linderung bei chronischen Erkrankungen eingesetzt werden.

 

Der Weg zur "Kur"

Wenn Sie bereits mit ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin alle ambulanten Therapien am Wohnort ausgeschöpft haben und sich die gewünschte Verbesserung nicht eingestellt hat, dann können Sie eine Kur beantragen.

 

Vom Arzt zum Antrag

Zuerst klären Sie gemeinsam mit ihrem Arzt/ihrer Ärztin, welche Art von Kur für Sie infrage kommt: Ambulant oder stationär? Vorsorge oder Rehabilitation? Mutter-/Vater-Kind-Kur oder Kompaktkur? Gemeinsam legen Sie die Ziele der Kur, den Behandlungsschwerpunkt und vielleicht auch einen passenden Kurort fest und stellen einen Kurantrag bei der Rentenversicherung oder bei der Krankenkasse. Von der Begutachtung zur Bewilligung Sobald Sie den Antrag gestellt haben, prüft der Leistungsträger, ob Sie alle notwendigen medizinischen Unterlagen eingeschickt haben und ob diese aussagekräftig sind. Ist das der Fall, wird eine neutrale medizinische Institution (z.B. der Medizinische Dienst) beauftragt, ihren Antrag zu prüfen. Wenn die Kur anerkannt wird, übernimmt ihr Leistungsträger die Kosten für Ihre Behandlung und ggf. den dazugehörigen Aufenthalt. Der gesetzliche Eigenanteil von 10 EUR pro Tag ist hinzuzurechnen. Sollte ihr Kurantrag abgelehnt werden, können innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch einlegen. Informationen und Hilfestellungen dazu erhalten Sie bei ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin.

 

Kurformen

ambulante Vorsorgekur (offene Badekur)

Eine Vorsorgekur soll Krankheiten verhüten, wenn die körperliche oder geistige Gesundheit bereits geschwächt ist. Die Kur dient dazu, Schlimmeres zu verhindern und hilft einem dabei, wieder richtig gesund und fit zu werden. Bei einer ambulanten Vorsorgekur kann sich der Kurende die Kureinrichtung aussuchen und seinen Aufenthalt im Kurort selbst organisieren. Gemeinsam mit dem Kurarzt werden dann die jeweiligen Anwendungen ausgewählt, dies können z.B. Bäder, Krankengymnastik, Massgen oder Fangopackungen sein. Eine Vorsorgekur dauert meistens um die drei Wochen.

ambulante Rehabilitationskur

Eine Rehabilitationskur ist für Menschen gedacht, die bereits krank sind oder waren und auf dem Weg der Besserung optimal unterstützt werden sollen. Hier eignet sich ein Aufenthalt in einem Kurort natürlich besonders. Dass es sich um eine ambulante Kur handelt, bedeutet auch hier, dass Sie Ihren Kuraufenthalt mit allem Drum und Dran selbst organisieren.

Kompaktkur

Auch bei einer Kompaktkur können Sie sich Ihren Kuraufenthalt selbst organisieren. Die Behandlungen finden hier, wie der Name schon sagt, sehr kompakt statt. Eine Kompaktkur soll Ihren Kuraufenthalt möglichst effizient gestalten und Ihnen helfen, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Sie dauert in der Regel drei Wochen und wird zusätzlich von Trainingsprogrammen wie z.B. Entspannungstechniken oder Ernährungsberatung begleitet.

Stationäre Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation

Sie sind hierbei in einer medizinischen Einrichtung wie beispielsweise einer Kurklinik untergebracht. Hier ist für Unterkunft und Verpflegung gesorgt und es steht Ihnen rund um die Uhr Pflegepersonal zur Seite. Eine stationäre Kur ist also dann die Richtige, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen.

Anschlussheilbehandlung

Unter einer Anschlussheilbehandlung versteht man eine besondere Form der Rehabilitationskur, die in direktem Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durchgeführt wird.

Vater/Mutter-Kind-Kur

Hierbei handelt es sich um eine Kur, bei der ein Elternteil gemeinsam mit dem Kind zur Kur fährt. Dies kann verschiedene Gründe haben:

Die Eltern brauchen Vor- oder Nachsorgemaßnahmen und das Kind kann zuhause nicht betreut werden.

Die Kur soll dem Kind und den Eltern gleichermaßen helfen.

Das Kind braucht Erholung oder Regeneration - und das geht natürlich mit Mama oder Papa an der Seite am Besten.

Mutter- oder Vater-Kind-Kuren gibt es als stationäre Vorsorgekur oder stationäre Rehabilitationskur. Es kommt ganz darauf an, aus welchem Grund Sie die Kur benötigen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt – er kann Ihnen die passende Kurform für Sie und Ihren Nachwuchs empfehlen.

Textquelle: http://www.die-neue-kur.de

Am Kurort

Sie erhalten von ihrem Leistungsträger einen Kurarztschein. Diesen legen Sie dann am Kurort einem Kur-/Badearzt vor. Dieser wird dann mit Ihnen den für Sie passenden Behandlungsplan festlegen.

Kosten

Die Kosten für die Heilmittel werden in der Regel mit dem Kostenträger direkt verrechnet werden. Es fällt jedoch ein Eigenanteil von 10 % der Heilmittelkosten + € 10,- Rezeptgebühr an. Der Kostenträger kann allerdings einen Zuschuss zu den übrigen Kosten (z. B. für Verpflegung, Unterbringung) gewähren.